#1 Die alles entscheidende Tasse Kaffee

Es war ein entspanntes Treffen auf einen Kaffee, das mein Denken über einige Dinge komplett verändert hat, so auch mein Unternehmen JimProd. Und damit: Herzlich willkommen in meinem neuen Blog und danke dass Du da bist!

Dieser erste Blogeintrag ist quasi die Neueröffnung von JimProd. und die Klärung der Frage, warum ich alles über Bord geworfen habe. Ich habe schon länger gemerkt, dass einiges nicht so läuft wie es soll und eines war klar: der Fehler liegt bei mir. Aber wo genau? Ich habe ständig nach neuen Ideen und Denkansätzen gesucht und leider ist es auch nur bei Ansätzen geblieben. Es gab für mich noch so viele ungeklärte Fragen in Bezug auf mich und mein Unternehmen.

Also dachte ich, dass es mir sicher gut tut raus zu gehen, denn sonst sitze ich in meinem Büro und bin allein mit meinen Gedanken, was ich ehrlich gesagt total angenehm finde aber es gibt Situationen, in denen das nicht reicht und einem die Decke auf den Kopf fällt.
Es wäre garantiert inspirierend, mich auch mal wieder mit anderen UnternehmerInnen auszutauschen, das letzte Mal ist nämlich wieder eine Weile her. Das habe ich gemacht und mich mit einer Marketingexpertin aus dem Netzwerk zum Kaffee verabredet. Ich denke, dass das die inspirierendste Kaffee-Unterhaltung war, die ich jemals hatte. Es war gemütlich, wir haben uns gut unterhalten und ich habe das Gespräch genossen. Auf dem Weg zurück in mein Büro kribbelte es in meinen Fingern und ich habe gemerkt, dass ich einige meiner Denkansätze nun viel weiterführen konnte, weil ich endlich mit jemanden gesprochen habe, der genau die richtigen Fragen stellt.

Ich habe meiner Gesprächspartnerin wie aus der Pistole geschossen sagen können, was genau ich machen möchte und wofür ich brenne und ab da war es klar, ich habe mich bisher völlig falsch positioniert oder sogar eher gar nicht positioniert. Großer Fehler.
Der nächste verhängnisvolle Fehler war, dass ich einfach zu sehr von mir selbst ausgegangen bin.
Ich dachte nur:

”Viele Dinge mache ich sehr gern, das muss ich zeigen, denn wenn ich der Öffentlichkeit alle Facetten meiner Kreativität präsentiere, erhöht das die Wahrscheinlichkeit auf neue Kunden.“

Ich möchte doch nicht mir selbst meine Leistungen verkaufen, sondern Kunden, die Bedarf haben.
Das führt direkt zu meiner nächsten Baustelle: wer ist meine Zielgruppe, wer ist mein Wunschkunde?
Ich habe festgestellt, dass ich das nie so genau definiert habe, wie ich es eigentlich dringend hätte tun müssen.
Überhaupt muss ich ehrlich gestehen, dass ich sowieso viele Grundsätze zum Thema Marketing, die ich schon in der Berufsschule gehört habe, nie ernst genommen habe.
Das war für mich völlig unschlüssig. Ich war der Meinung, dass das alles ja nicht so schwer sein kann:

“Ich mache eben ein paar nette Sachen, stelle sie online und die Leute denen das gefällt sind dann die Zielgruppe und so ergeben sich dann auch sicher einige Aufträge.”

Wahrscheinlich mein größter Fehler. Ich habe angefangen unglaublich viel über dieses Thema zu lesen, tief in mich hineingehört und begonnen Stück für Stück meine Fragen an mich selbst zu beantworten und hatte das Gefühl mich endlich selbst klar und deutlich verstehen zu können. Warum das vorher noch nicht geklappt hat? Ich vermute, es hat mir einfach an Wissen und Erfahrung gemangelt.

Prompt begann ich meine Webseite umzubauen, meine gesamte Unternehmens Konzeption zu hinterfragen und zu optimieren. Auch habe ich noch einmal genau mein eigenes Corporate Design unter die Lupe genommen und auch da einiges verbessert. Denn bei einem durchdachten Corporate Design fängt alles an.
Das ist mein Aushängeschild, das bin ich.
Ich habe begonnen, einen Weg Richtung klarer Positionierung mit klarer Sprache zu gehen, deren Wichtigkeit ich unterschätzt hatte. Unternehmer sein und Werbung machen ist nun mal kein Selbstläufer.

Man sollte also nicht vergessen, seine Ideen genau zu untersuchen und sich dabei immer wieder zu fragen: “Was ist meine Leidenschaft, worin steckt mein Herzblut?”
Denn an meinem Leitsatz möchte und werde ich immer festhalten:

„ Man kann Großartiges schaffen, wenn man für etwas brennt.“

Ich brenne für Corporate Designs und es ist die schönste Aufgabe, ein Unternehmen von oben bis unten „einzukleiden“. Diese Leidenschaft möchte ich so gern mit der Welt teilen und anderen damit helfen, ihre eigenen ganz entscheidenden Schritte weiter zu gehen.

Die Fehler, die ich gemacht habe, möchte ich gern mit Dir teilen, denn vielleicht machst Du ja auch den einen oder anderen. Vielleicht sogar ohne es zu merken. Und das ist auch völlig in Ordnung. Aus Fehlern lernt man.
Ich fühle mich nicht schlecht für die Zeit in der mein Unternehmen unklar positioniert war, denn wahrscheinlich habe ich diese Zeit gebraucht, um meine Rolle als Unternehmerin für mich finden zu können. Ich habe einen Schubs gebraucht und ihn zum Glück auch erhalten. Beim Kaffee. Dafür bin ich dankbar und der Lernprozess geht weiter. Ich bin gespannt auf die Zukunft und was ich aus ihr machen werde.

Diesen wertvollen Schubs habe ich übrigens von der Janine von FrauWee bekommen. Wenn Marketing für Dich genau so ein verwirrendes Thema, wie anfänglich bei mir, ist schau bei ihr vorbei, es wird sich lohnen.
Marketing und Positionierung sind lang gesammelte Erfahrungswerte und das lernt man auch nicht von heut auf morgen.
Lass Dich inspirieren von jemanden, der sich schon seit Jahren intensiv damit auseinander setzt.

Anuugin SchendelKommentieren